Nachgenutztes Theater

Foto: Jimmy Kets

SKIA LUMIÈRE NOIRE
Vincent Glowinski

  • 25/08 21 Uhr / 26/08 19 Uhr
  • 4Baustelle Kleines Haus
  • 70 Minuten
  • Ohne Sprache
  • 25€ / 15€ / erm. 8€

 

Vincent Glowinski ist eine Gestalt der Dunkelheit, die als Bonom ihre Spuren in der Stadt hinterlässt. Gigantische Bilder an Brandwänden, viele Stockwerke überspannend, die über Nacht auftauchen, während er im Dunkeln bleibt.  Jetzt taucht er auf der Bühne auf, ein zierlicher Körper bewegt sich im Dunkeln. Jede Bewegung führt einen Strich aus und zeichnet ein Porträt des Erscheinens und Verschwindens: Ein menschlicher Pinsel, der sich selbst zeichnet. Ein Tanz, dessen Gegenstand nicht die eigene Bewegung, sondern das Gemälde ist, das er mit seinen Bewegungen schafft. Mit beeindruckender Leichtigkeit wirft Vincent Glowinski, alias Bonom, Zeichnungen an die Leinwand, die nur aus den Bewegungen seines Körpers resultieren. Über viele Jahre hat er eine Technik perfektioniert, die ihn mittels Kamera und verzögerter Projektion seinen Körper als Zeichenutensil nutzen lässt. Es entsteht ein berührend zartes Panorama einer flüchtigen Existenz zwischen zaghaftem Selbstporträt, ikonografischen Leidensbildern und spielerischer Vulgarität

  • Konzept, Performance Vincent Glowinski
  • Musik Éric Desjeux (Electronic), Teun Verbruggen (Schlagzeug)
  • Videoprogrammierung Jean-François Roversi
  • Lichtdesigner Davy Deschepper

Eine Produktion von Entropie Production in Koproduktion mit  Les Tombées de la Nuit, Théâtre National de Bretagne und Wiesbaden Biennale